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Steuersystem "optikom" fÜr luft- und gaskompressoren mit elektroantrieb

Bestimmungszweck
Das Steuersystem "OptiKom" ist auf der Grundlage modernster freiprogrammierbarer Steuerungs- sowie Schalt- und Antriebstechnik der Siemens AG konzipiert und gewährleistet die Anwendung optimaler Algorithmen für die Steuerung und den Schutz der Turbokompressoraggregate einschl. Pompage-Schutz sowie eine wesentliche Einsparung von Elektroenergie im Falle der Verminderung des Druckluftverbrauchs.

Das Steuersystem "OptiKom" ist für eine Gruppe von Luftkompressoren mit einer Leistung von 100 bis 7000 m3/min unifiziert.

Funktionen
Das Steuersystem "OptiKom" gestattet es, die Effizienz, Rentabilität und Zuverlässigkeit des technologischen Prozesses zu erhöhen und dient zur Erfüllung folgender Funktionen:
 überwachung und automatischer Schutz des Aggregates, incl. automatischer Anlauf und Stillstand;
 Pompage-Schutz des Kompressors in allen Betriebsarten;
 Drehzahlregelung (für Kompressoren mit Dampf- und Gasantrieb);
 Stabilisierung des technologischen Sollwertes (Druck/Verbrauch);
 Realisierung der Betriebsart "tiefe Drosselung".

Struktur des Steuersystems
Das Steuersystem besteht aus den folgenden Komponenten:
 Steuerschrank;
 Schrank für Schalt- und Antriebstechnik und lokale Steuerung;
 Satz der Meßwertgeber.

Das Herzstück des Steuersystems ist ein freiprogrammierbarer Zentralprozessor der Simatic S7 mit erforderlichen Eingabe- und Ausgabemodulen. Die Kommunikation mit dem Operator wird durch das Bedienpult Simatic OP organisiert. Das System ist mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung ausgestattet, die das System bei Spannung-Ausfall versorgt. Es werden folgende Meßwertgeber geliefert: Druck- und Temperaturgeber, Geber für Zustands-änderungen von Stellorganen, Geber für Strommessung des Läufers und des Ständers.

Einsatzergebnisse
Der Einsatz des Steuersystems gestattet es, die Funktionsweise des Kompressorparks auf folgende Weise zu verbessern:

 ständige überwachung des Kompressor-Zustandes;
 gasdynamische Prüfung der Kompressoren (Erfassung des tatsächlichen Betriebszustandes der Kompressoren);
 Einsparung von Elektroenergie infolge der Betriebsarten-Einstellung: Drosselung und tiefe Drosselung;
 Kosteneinsparung infolge der Erhöhung der Betriebszeit (Verkürzung der Stillstandzeiten);
 Einsparung von Reparaturkosten aufgrund von Defekten durch Pompage-Einwirkungen;
 Bedienungsfreundlichkeit

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